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   Hinweis zur Rügener Steilküste 

Unsere Steilküste auf Rügen ist deutschlandweit für seine

Schönheit bekannt und zieht die Urlauber magisch an.  Es bestehen jedoch

auch Gefahren auf die wir Sie unbedingt aufmerksam machen wollen .

Bitte unbedingt die Hinweise lesen.

Quelle - Der Geologische Dienst im LUNG Mecklenburg Vorpommern

 

 

Gefahren an Steilküsten

Die Ostseeinseln Rügen und die kleine Schwester Rügens Hiddensee mit ihren ca.660 km langen Flach- und Steilküsten sind für viele Urlauber ein beliebtes Reise- und Ausflugsziel. Besonders an der Außenküste der Inseln  gibt es viele aktive Steilküstenabschnitte (siehe Karte), die seit Jahrtausenden den natürlichen Veränderungen ausgesetzt sind. Infolge des ständigen Küstenrückgangs und Küstenzerfalls besteht daher immer die Gefahr von Kliffabbrüchen und Hangrutschungen. Bei Sturmfluten mit hohen Wasserständen kann es
zur Unterspülung des Hangfußes kommen, wodurch das Kliff instabil wird. Aber auch Perioden mit starken Niederschlägen und Frost-Tau-Wechseln sowie eine rasche Schneeschmelze bewirken häufig die plötzliche Verlagerung von Gesteinsmassen. Seltener sind Materialabstürze im Sommer durch Austrocknung bedingt Kliffabbrüche können einen Aufenthalt im Bereich des Steilufers lebensgefährlich machen. Besondere Vorsicht ist bei schmalen Strandabschnitten mit steilen oder überhängenden Kliffs geboten! Beobachten Sie
aufmerksam den Zustand der Steilufer. Machen Sie sich
mit möglichen Risiken vertraut.

Woran kann ich gefährliche Uferbereiche erkennen?

Hervorstehende Gesteinsblöcke und geneigte Bäume mit frei liegenden Wurzeln sind erste Anzeichen für Kliffinstabilität. An steilen bzw. unterspülten Kliffs mit Brandungshöhlen oder entlang von Rissen und Spalten ist infolge der Schwerkraft stets mit Blockstürzen zu
rechnen. seraustritte am Steilufer in Bereichen mit stark verformten Gesteinsschichten, z. B. an der Kreideküste Jasmunds oder am Kap Arkona, führen ebenfalls zur Verminderung der Standfestigkeit und sind oft Auslöser von Rutschungen. Weiterhin ist zu beachten, dass
es im Winter infolge von Frostsprengung zur Auflockerung des Gesteinsverbandes und zu Steinschlägen. Zur eigenen Sicherheit sollten auch oberhalb der Steilküsten nur gekennzeichnete Wege und Abstiege benutzt werden. Oberhänge an der Kliffkante sind oft nicht einsehbar. Meiden Sie gesperrte und gefährliche Uferbereiche! Entsprechende Aufforderungen der Behörden, die durch Warn- und Hinweisschilder oder in den Medien erfolgen, sind unbedingt zu beachten!

Verhaltensregeln

Das Betreten der Küstenwanderwege und der Uferbereiche
erfolgt immer auf eigene Gefahr. Spaziergänge an den Steilküstenbei Sturm und Hochwasser vermeiden bzw. nur an sicheren Stellen unter nehmen. Beobachten Sie aufmerksam die Steilufer bei Wanderungen oder Spaziergängen unterhalb des Kliffs. Gekennzeichnete Wege und Treppen nicht verlassen. Hinweise der Ämter und Gemeinden sowie des Nationalparkamtes und der Touristeninformationen beachten. Informationen über Gefahrenabwehrmaßnahmen der örtlichen Ordnungsbehörden einholen (z.B. nach Hochwasser oder Starkregenereignissen). Melden Sie bitte unverzüglich ungewöhnliche Beobachtungen (Z.B. größere Risse am Kliff oder frische Abbruchmassen). Wählen Sie die Notrufnummer 112.

Wo kann ich mich informieren?

Informationen über ordnungsrechtliche Maßnahmen aufgrund aktueller Gefahrensituationen erhalten Sie von den örtlichen Ordnungsbehörden (Amt West-Rügen, Amt Nord-Rügen, Stadt Sassnitz, Ostseebad Binz, Amt Mönchgut Granitz, Stadt Putbus, Amt Bergen a. R.). Bitte beachten Sie die amtlichen Bekanntmachungen! Das Nationalparkamt Vorpommern ist verantwortlich für die Einhaltung von Verhaltensregeln in den Nationalparken Vorpommersche Boddenlandschaft und Jasmund. Bei akuter Gefahr wird die Absperrung von Wanderwegen und Küstenabschnitten veranlasst. Informationen erhalten Sie auch im Internet (www.koenigsstuhl.com). Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (www.bsh.de) warnt vor Sturmfluten und liefert aktuelle Daten zu den Pegelständen an der Ostseeküste. Der Geologische Dienst im LUNG Mecklenburg Vorpommern (www.Iung.mv-regierung.de) führt ein Geogefahrenkataster und informiert über das Gefahrenpotenzial einzelner Steilküstenabschnitte.

 

   

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